Presse
Unser Erfolgsrezept basiert auf 3 tragenden Säulen:
Finger Food
Handheld Snacks
Center of the Plate
Bernd Stark Interview
Ausgabe : 1-2|2008
An: Herrn Stark In: Salomon
Von: Ruth Therese Conin Seiten (inkl. dieser): 2
Betr.: tk-report-Interview im „Jahresheft der Tiefkühlwirtschaft“
Sehr geehrter Herr Stark,
zunächst vielen Dank, dass Sie uns wieder für die Ausgabe 1-2/2008 des tk-report unterstützen. Nachstehend sende ich Ihnen, wie besprochen, ein Fragengerüst. Fügen Sie gerne hinzu, was Sie noch für wichtig halten. Es wäre schön, wenn Sie mir kurz mitteilen würden, ob Sie schriftlich antworten oder ob wir einen Termin für ein Telefon-Interview abstimmen sollten. Der absolut letzte Termin für abgestimmte Texte und Bilder ist der 5.1.2008. Es wäre jedoch schön, wenn ich Ihre Antworten bis Weihnachten oder während der Festtage bekommen könnte.
Zudem benötigen wir ein aktuelles Portrait und zu den Antworten passendes Bildmaterial.
Mit Dank und besten Wünschen für eine schöne Weihnachtszeit für Sie, Ihre Lieben und Ihre Branche
Ruth Conin
tk-report-Interview mit Salomon-Geschäftsführer Bernd Stark über die Situation von tiefkühlfrischen Snacks im Außer-Haus-Markt
tk-report: Wie ist die Situation im Außer-Haus-Markt für tiefgekühlte Snacks in Deutschland? Wie ist das vergangene Jahr gelaufen? Wie war das Jahr für Salomon?
Bernd Stark: Der Markt für tiefgekühlte Snacks in Deutschland ist weiter im Wachsen. Das Jahr ist noch nicht ganz abgerechnet. Aber insgesamt konnten wir eine sehr positive Entwicklung und ein weiteres Wachstum verzeichnen.
tk-report: Was ist in diesem Markt besonders gefragt? Gibt es Bereiche mit besonders markanten Zuwächsen?
Stark: Besonders gefragt sind Produkte mit so genannten Anfasshilfen – unsere Spieße; und hier ist insbesondere der Chicken-Bereich zu erwähnen. Des weiteren können wir feststellen, dass auch ein Platz für attraktive Formen, wie beim Pangasius-Filet, absolut erfolgreich ist und wir hierbei eine sehr gute Innovationsrate verzeichnen konnten.
tk-report: Was muss ein moderner TK-Snack heute leisten, um in den verschiedenen Bereichen des Außerhaus-Marktes Erfolg zu haben? Gibt es da unterschiedliche Anforderungsprofile? An welche Zielgruppen wenden Sie sich mit Ihren Produkten?
Stark: Ein moderner TK-Snack muss letztendlich den Erwartungen der Gäste und der verschiedenen Gästegruppen standhalten. Generell können wir im Rahmen unserer Trendforschung feststellen, dass die Gäste insbesondere Produkte bevorzugen, die fettarm und gesund sind, also dem Wellness-Trend folgen, Möglichkeit bieten, zu kommunizieren, also kleine Snacks für zwischendurch, aber auch etwas Besonderes darstellen, nämlich Produkte, die es für zuhause nicht gibt.
Unterschiedliche Anforderungsprofile findet man in erster Linie auf der Ebene der Gastronomie. Hier ist aber im Mittelpunkt die einfache und schnelle Zubereitung und die Möglichkeit zu schaffen, entsprechende Unterhaltungen für den Gast zu vermitteln. Auch hierbei finden wir Kernthemen wie Frische, Leichtigkeit und Genuss im Zentrum der Nachfrage.
Das Schöne mit unseren Produkten ist es, dass wir sowohl Jung wie auch Alt faszinieren können.
tk-report: Welche Bedeutung hat der Faktor Zeit? Wie schnell muss heute ein TK-Snack verzehrbereit sein?
Stark: Der Faktor Zeit ist wie in jedem andern unserer Elemente der hauptsächlich bestimmende Faktor – aber auch zusätzlich der Faktor Einfachheit. Der TK-Snack muss so gestaltet sein, dass er à la minute möglichst schnell zubereitet werden kann, wobei auch darauf geachtet werden muss, dass bei unterschiedlichen Sorten eine einheitliche Zubereitungszeit besteht.
tk-report: Wie viel Convenience verlangt der Markt? Wollen die Kunden noch Eigenleistung am Produkt vollbringen?
Stark: Geht man in die Betrachtungsebene ‚Gast’, so möchte der Gast natürlich ein für ihn fertig zelebriertes Produkt präsentiert bekommen. Dies ist jedoch in den vielfältigen Formen der Gastronomie gar nicht mehr über Eigenleistung schaffbar. Die Kunden möchten mit unseren Produkten wenig Eigenleistung erbringen.

tk-report: Welche Trends bestimmen derzeit den TK-Snackmarkt? Wohin geht die Entwicklung?
Stark:
Zunächst differenzieren wir den Snack in verschiedene Gruppen. Snack
als Genuss – Snack als Zwischendurch-Mahlzeit – Snack als
Mahlzeiten-Ersatz. Geht man in die Beobachtung der einzelnen Trends, so
differenzieren wir grundsätzlich zwischen Gäste-Trends, dem
Outlet-Trend und dem Produkt-Trend. Allen drei Betrachtungsschienen
gemeinsam sind die Themen ‚Fun’, ‚Wellness’ und ‚Value for Money’ und
dies in unterschiedlichen Ausprägungen, wobei dabei die Vermittlung von
Frische nicht fehlen darf.
tk-report: Sie haben ein gewaltiges Neuheiten-Repertoire auf der
Anuga vorgestellt. Neben den schon erfolgreichen Küchenwelten sind
Indien und Orient hinzu gekommen, dazu wollen Sie dem Thema Schnitzel
als Snack neuen Input geben – und Sie präsentieren Ihr trendiges
Fingerfood-Programm relauncht und erweitert. Was macht Ihre Neuheiten
aus?
Stark: Unsere Neuheiten macht aus, dass wir versuchen, in den
Köpfen der Gäste – aber auch der Gastronomen – zu denken. Geht man
beispielsweise in ein tradiertes Produkt wie Schnitzel, so übersetzen
wir dies in ein Mini-Schnitzel in einer besonderen, zarten Form,
besonders finger food-geeignet, das alle oben genannten Trends in sich
vereint. Geht man in die Welten ‚Indien’ und ‚Orient’, so erweitern wir
unsere Spieß-Kompetenz mit Themen, die ‚hot’ sind, wie Indien. Wir
erfüllen dabei auch Sehnsüchte seitens der Gäste, Indien zu schmecken,
ohne in Indien gewesen zu sein. Wir erleichtern damit das
Angebots-Portfolio der Gastronomie.
tk-report: Wie kann der Markt diese vielen Neuheiten aufnehmen? Wie werden Sie diese in den Markt bringen?
Stark:
Der Markt ist aufnahmebereit für solche Neuheiten. Der Gast fordert
jeden Tag Neuheiten, Innovatives in der Gastronomie. Wir wollen den
Gastronomen auf diese Erwartungshaltung vorbereiten und ihm
Dienstleistungen an die Hand geben, mit denen er die Produkte für
seinen Betrieb individuell inszenieren kann.
tk-report: Wie viele Neuheiten will und braucht der Markt? Wie schnell muss Innovation sein?
Stark:
Wie viele Neuheiten der Markt braucht, ist schwierig zu beantworten,
der Gast möchte möglichst viel – und kehrt doch zum Tradierten zurück.
Der Gastronom hat sein festes Angebot und möchte auch mal was Neues
probieren. Der Großhändler möchte sich auch mit neuen Produkten bei
seiner Kundschaft darstellen; aber er fürchtet die Komplexität in
seinem Tiefkühlhaus. Innovation heißt aus unserem Blickwinkel immer
Marktinnovation, also etwas einzuführen, was im Markt noch nicht da
gewesen ist.
tk-report: Wie ist die Preissituation im TK-Fertiggerichte- und
Snackmarkt? Honoriert der Außer-Haus-Markt große Innovationskraft auch
preislich?
Stark: Bei der Preissituation werden vom Grundsatz her
eine gute Qualität und eine Innovationskraft auch belohnt. Dies setzt
aber eine entsprechende Marke voraus; wir sind stolz, mit der SALOMON
FoodWorld®-Marke eine Bekanntheit von über 92% zu haben und danken hier
unseren Kunden und Gastronomie-Betrieben für ihre Treue.
tk-report: Gab es in jüngerer Vergangenheit einen Produktbereich
oder ein Produkt, das Ihrer Branche besonderen Input gegeben hat? Was
waren die Gründe für diese Erfolge?
Stark: In der jüngeren
Vergangenheit fingen wir an mit unseren so genannten
Comfort-Hähnchen-Spießen - ein fettarmes Produkt, das in wenigen
Sekunden sogar in der Mikrowelle zubereitet werden kann.
Zusammenfassend kann man sagen, die Gründe für dieses Produkt und
dessen Erfolg waren die außergewöhnliche Form in einem Doppelspieß, die
höchst schnelle Zubereitung (in weniger als einer Minute) sogar in der
Mikrowelle und die unkomplizierte Zubereitung in allen technischen
Geräten, die in der Küche zur Verfügung stehen.
tk-report: Welche Ihrer Produkte beziehungsweise Konzepte sind
besonders erfolgreich? Gibt es einen absoluten Renner im Sortiment? Was
sind die Gründe für den Erfolg?
Stark: - oben schon beantwortet -
tk-report: Wie steht Salomon zu Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärkern?
Stark:
Wir stehen zu zusatzstofffreien Produkten, d.h. wir nutzen natürliche
Kräuter und Marinaden, um eine entsprechend authentische Geschmackwelt
zu kommunizieren.
Stark: Die Zukunft für tiefgekühlte Snacks ist weiter am Wachsen, da die Erwartungshaltung der Gäste auf innovative Produktinszenierungen weiter steigt, die Leistungsbereitschaft der Gastronomen unter einem besonderen wirtschaftlichen wie auch fachlichen Druck steht, also das Potenzial hier immer größer wird. Damit es richtig gut läuft, braucht man vor allen Dingen: Kreativität in der Entwicklung solcher Produkte und Mut in der Umsetzung und Einführung und Präsentation dieser Produkte zum Gast hin.
« Zurück zur Übersicht
Archiv Presse
2010
-
Quick Frozen Food 10
-
Food Mutation
-
30 Jahre Hamburger
Wie das Essen zum Erlebnis wurde -
Die (Fort-) Schrittmacher
-
30 Jahre Trend
-
Wie das Essen zum Erlebnis wurde
-
Dialog mit der Zukunft - 15 Jahre FIZZZ
-
1. Platz Chik´n Wings Provencal
-
VION Food Germany: Führung neu formiert
-
Die Rückkehr des Sommermärchens
-
Anstoß zum Genuss
-
Mann, sind die crazy
-
Volltreffer fürs Thekenangebot
-
Salomon FoodWorld®: Veredelte Klassiker im Trend
-
Neue snackinge und conveniente Ideen stellten vor:
-
3-fach Premiere
-
Fingerfood: Kreativität geht leicht von der Hand!
2009
2008
-
German Tapas
-
Fingerfood-Trendfabrik
-
SALOMON FoodWorld®: German Tapas
-
German Tapas von SALOMON FoodWorld®:
-
Neue Erlebniswelten in Fingerfood-Format
-
Statements|Messetrends
-
2. Platz SALOMON FoodWorld®
-
Trendfood Geflügelspieß: Je kleiner, je lieber
-
Deutschland erneut im Fußballfieber
-
Asia auf die Finger
-
Zwei italienische Appetizer
-
Mini-Wraps werden Maxi-Erfolg
-
Bernd Stark Interview
2007
2005
-
Finger Food-Trendsetter
-
Strahlender Geburtstag: Salomon Hitburger wird 25 Jahre alt
-
Highlights auf der Internorga
-
Produkt-Invasion in der Hansestadt
-
Fingerfood-Profi in Geburtstagslaune
-
25 Jahre Trendsetter
-
Salomon feiert runden Geburtstag
-
Salomon: 25 Jahre Trendsetter
-
Fingerfood-Profi in Geburtstagslaune
